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Nach Einschätzung der Richter beim Sozialgericht Gießen, ist für ein Arbeitsunfall der so genannter Vollbeweis erforderlich.

Vollbeweis erforderlich

Für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls sei ein so genannter Vollbeweis erforderlich, d.h. es müsse hierfür eine so hohe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass darauf die Überzeugung von der Wahrheit und nicht der bloßen Wahrscheinlichkeit gegründet werden könne. Ein solcher Vollbeweis sei hier nicht erbracht.

Die Zeugen hätten übereinstimmend angegeben, dass der Verstorbene sich auch häufig aus nicht betrieblichen Gründen auf dem Firmengelände aufgehalten habe. Zwar könne ein betrieblicher Bezug nicht ganz ausgeschlossen werden. Mutmaßungen über die Beweggründe für das Verhalten des Verstorbenen anlässlich des Unfallereignisses ersetzten aber nicht den erforderlichen Vollbeweis, dass dieser in Ausübung einer betrieblichen Verrichtung den Kran bestiegen habe. Auch eine weitergehende Klärung des Sachverhaltes sei letztlich nicht möglich.

Wir haben für Sie/Euch den Bescheid hier reingestellt:

SG Gießen Bescheid vom 17.10.2013 AZ: S 3 U 82/09  - PdF-Datei

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