Sie haben Ärger mit dem bzw. Ihrer zuständigen Krankenkasse, weil u.a.:

  • das Krankengeld zu niedrig berechnet worden ist?
  • die medizinische Leistung abgelehnt wurde?
  • die Zusatzkosten nicht übernommen werden?
  • die Rehamaßnahme abgelehnt wurde?

und haben nun genug davon, und möchten den Sachverhalt gerne Fachleuten übergeben?

Wir bieten Ihnen Beratung & Hilfestellung bei Umgang, Inanspruchnahme von Leistungsangelegenheiten sowie deren Wahrnehmung von Rechten, wie u.a Widerspruchsverfahren, Einsprüchen usw.

Wir beraten Sie umfassend und übernehmen Ihre Vertretung.

In einem ersten Gespräch – persönlich oder telefonisch – erläutern wir Ihnen ausführlich die Rechtslage und klären Sie über Erfolgsaussichten, Risiken sowie Kosten auf.

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Also Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen!

Ihre

S.B. H. - Agentur

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Hier haben wir Ihnen einige rechtliche Informationen zum SGB V zur Verfügung gestellt.

SGB V § 1  Solidarität und Eigenverantwortung.

Die Krankenversicherung als Solidargemeinschaft hat die Aufgabe, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder ihren Gesundheitszustand zu bessern.

Die Versicherten sind für ihre Gesundheit mitverantwortlich; sie sollen durch eine gesundheitsbewußte Lebensführung, durch frühzeitige Beteiligung an gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen sowie durch aktive Mitwirkung an Krankenbehandlung und Rehabilitation dazu beitragen, den Eintritt von Krankheit und Behinderung zu vermeiden oder ihre Folgen zu überwinden.

Die Krankenkassen haben den Versicherten dabei durch Aufklärung, Beratung und Leistungen zu helfen und auf gesunde Lebensverhältnisse hinzuwirken.

SGB V § 2 Leistungen.

(1) Die Krankenkassen stellen den Versicherten die im Dritten Kapitel genannten Leistungen unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebots (§ 12) zur Verfügung, soweit diese Leistungen nicht der Eigenverantwortung der Versicherten zugerechnet werden.Behandlungsmethoden, Arznei- und Heilmittel der besonderen Therapierichtungen sind nicht ausgeschlossen. Qualität und Wirksamkeit der Leistungen haben dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu entsprechenund den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen.

(2) Die Versicherten erhalten die Leistungenals Sach- und Dienstleistungen, soweit dieses oder das SGB IX - Neunte Buch - nichts Abweichendes vorsehen.

Die Leistungen können auf Antrag auch als Teil eines trägerübergreifenden Persönlichen Budgets erbracht werden; § 17 Abs. 2 bis 4 des SGB IX - Neunten Buches - in Verbindung mit der Budgetverordnung und § 159 des SGB IX -Neunten Buches - finden Anwendung.Über die Erbringung der Sach- und Dienstleistungen schließen die Krankenkassen nach den Vorschriften des Vierten Kapitels Verträge mit den Leistungserbringern.

(3) Bei der Auswahl der Leistungserbringer ist ihre Vielfalt zu beachten. Den religiösen Bedürfnissen der Versicherten ist Rechnung zu tragen.

(4) Krankenkassen, Leistungserbringer und Versicherte haben darauf zu achten, daß die Leistungen wirksam und wirtschaftlich erbracht und nur im notwendigen Umfang in Anspruch genommen werden.

SGB V § 11 Leistungsarten.

(1) Versicherte haben nach den folgenden Vorschriften Anspruch auf Leistungen.

  1. (weggefallen)

2. zur Verhütung von Krankheiten und von deren Verschlimmerung sowie zur Empfängnisverhütung, bei Sterilisation und bei Schwangerschaftsabbruch (§§ 20 bis 24b),

3. zur Früherkennung von Krankheiten (§§ 25 und 26),

4. zur Behandlung einer Krankheit (§§ 27 bis 52),

5. des Persönlichen Budgets nach § 17 Abs. 2 bis 4 des Neunten Buches.

(2) Versicherte haben auch Anspruch auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation sowie auf Unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen,die notwendig sind, um eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, auszugleichen, ihre Verschlimmerung zu verhüten    oder ihre Folgen zu mildern.

Leistungen der aktivierenden Pflege nach Eintritt von Pflegebedürftigkeit werden von den Pflegekassen erbracht.

Die Leistungen nach Satz 1 werden unter Beachtung des Neunten Buches erbracht, soweit in diesem Buch nichts anderes bestimmt ist.

(3) Bei stationärer Behandlung umfassen die Leistungen auch die aus medizinischen Gründen notwendige Mitaufnahme einer Begleitperson des Versicherten oder bei stationärer Behandlung in einem Krankenhaus nach § 108 die Mitaufnahme einer Pflegekraft,soweit Versicherte ihre Pflege nach § 66 Absatz 4 Satz 2 des SGB XII -Zwölften Buches - durch von ihnen beschäftigte besondere Pflegekräfte sicherstellen.

(4) Versicherte haben Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die verschiedenen Versorgungsbereiche.

Die betroffenen Leistungserbringer sorgen für eine sachgerechte Anschlussversorgung des Versicherten und übermitteln sich gegenseitig die erforderlichen Informationen.

Sie sind zur Erfüllung dieser Aufgabe von den Krankenkassen zu unterstützen.

In das Versorgungsmanagement sind die Pflegeeinrichtungen einzubeziehen; dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Pflegeberatern und Pflegeberaterinnen nach § 7a des SGB XI - Elften Buches  - zu gewährleisten.

Das Versorgungsmanagement und eine dazu erforderliche Übermittlung von Daten darf nur mit Einwilligung und nach vorheriger Information des Versicherten erfolgen. Soweit in Verträgen nach den §§ 140a bis 140d nicht bereits entsprechende Regelungen vereinbart sind, ist das Nähere im Rahmen von Verträgen nach § 112 oder § 115 oder in vertraglichen Vereinbarungen mit sonstigen Leistungserbringern der gesetzlichen Krankenversicherung und mit Leistungserbringern nach dem SGB XI -Elften Buch  - sowie mit den Pflegekassen zu regeln.

(5) Auf Leistungen besteht kein Anspruch, wenn sie als Folge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit im Sinne der gesetzlichen Unfallversicherung zu erbringen sind.

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