So steigt das Rentenalter

Jahrgang             Alter*   (* in Jahren + Monaten)

1946                         65

1947                         65+1

1948                         65+2

1949                         65+3

1950                         65+4

1951                         65+5

1952                         65+6

1953                         65+7

1954                         65+8

1955                         65+9

1956                         65+10

1957                         65+11

1958                         66+0

1959                         66+2

1960                         66+4

1961                         66+6

1962                         66+8

1963                         66+10

ab 1964                    67+0

Das Renteneintrittsalter steigt ab 2012 schrittweise auf 67 Jahre.

Ab dem Geburtsjahrgang 1964 gilt so schließlich das neue Rentenalter 67.

Ausnahmen

Wer schon 45 Jahre Rentenbeiträge bezahlt hat, kann auch künftig mit 65 in Rente gehen, ohne Abzüge akzeptieren zu müssen. Dabei zählt auch die Kindererziehung bis zum zehnten Lebensjahr des Nachwuchses bei den Beitragszeiten mit. Allerdings schaffen es nur wenige Arbeitnehmer tatsächlich auf 45 Beitragsjahre - bei den Männern waren es zuletzt 28 Prozent, bei Frauen sogar nur vier Prozent.

Abschläge, wie viel bzw. was macht das in Zahlen aus.

Wer 35 Jahre Beiträge gezahlt hat, soll auch künftig mit 63 in Rente gehen können, muss aber Abschläge dafür in Kauf nehmen: 0,3 Prozent für jeden Monat, den man vor der Regelzeit aufhört.

Das ändert sich bei der Witwenrente

Hinterbliebene Ehepartner bekommen künftig statt ab 45 erst ab 47 die große Witwenrente (55 Prozent der normalen Versichertenrente).

Bis dahin muss man sich mit der kleinen Witwenrente von 25 Prozent zufrieden geben.

So ändert sich Ihr Versicherungsbeitrag

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung soll durch die Reform bis 2020 nicht über 20 Prozent und bis 2030 nicht über 22 Prozent steigen. Das ist eine schwierige Aufgabe: Dem Statistischen Bundesamt zufolge wird der Altersdurchschnitt der Bevölkerung im Jahr 2050 von 42 auf 50 Jahre steigen.

Das ändert sich für Schwerbehinderte

Für Schwerbehinderte wird das Renteneintrittsalter stufenweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. Mit finanziellen Abschlägen ist aber auch der Renteneintritt mit 62 möglich.

Das ändert sich bei den Erwerbsminderungsrenten

Wer aus gesundheitlichen Gründen nur eingeschränkt arbeiten kann, muss sich auf maximal 10,8 Prozent Abschlag einstellen. Er kann als Erwerbsgeminderter zudem mit 63 Jahren ohne Einbußen in Rente gehen. Diese Regelung gilt bis 2023, danach sind 40 Beitragsjahre erforderlich.

Hinweis von uns:

Das Bundessozialgericht (BSG) hat mit Urteil vom 16.5.2006, B 4 RA 22/05 R die Rentenabschläge bei Renten wegen Erwerbsminderung vor dem 60. Lebensjahr für rechtswidrig erklärt.

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Und so viel Rente gibt es im Schnitt (in Euro)

Bundesland

Männer Frauen
Baden-Württemberg    1055,39 516,05
Bayern    983,41 684,06
Berlin 1039,27 684,06
Brandenburg 1035,67 677,38
Bremen 1044,16 507,53
Hamburg 1069,70 596,02
Hessen 1051,61 493,95
Mecklenburg-Vorpommern 100,65 652,84
Niedersachsen 1024,05 459,31
Nordrhein-Westfalen 1118,28 457,83
Rheinland-Pfalz 1013,52 429,57
Saarland 1119,18 390,32
Sachsen 1059,04 682,58
Sachsen-Anhalt 1031,79 649,76
Schleswig-Holstein 1017,89 482,99
Thüringen 1030,28 669,74
     
Bundesdurchschnitt 1049,27 528,23

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quelle: Deutsche Rentenversicherung. Angaben für gesetzl. Altersrenten, Stand: 31.12.2008. - sowie Spiegel-Online vom 15.08.2010)

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